Denkmäler
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In Palkonya stehen die Kirche und das Kellerdorf unter Denkmalschutz.
Die römisch-katholische Kirche Die der Hl. Elisabeth aus Thüringen geweihte römisch-katholische Kirche wurde von der Grafenfamilie Batthyány 1816 gebaut. Sie ist eines der schönsten Beispiele für die ungarischen klassizistischen Rundkirchen. Ihre rote Kuppel ist schon auch von der Ferne sichtbar. Die in der Straßenzeile frei stehende Kirche ist im klassizistischen Stil gebaut, ihr Turm steht hinter der Sakristei, dem Eingang gegenüber. Der erste Sakralbau wurde hier 1771 fertiggestellt. Er war eine kleine Kapelle, die von der Bevölkerung ohne Hilfe des Grundherrn aus eigenen Mitteln errichtete. Der Bau wurde vom Siklóser Baumeister Josef Guldán ausgeführt. Von der Gemeinde leitete Ferdinand Jobst die Arbeit. Die Kapelle wurde vom Pfarrer Karl Pritzelmayer eingeweiht. 1782 ließ man für die Kapelle in Fünfkirchen/Pécs eine kleine Glocke gießen, 1793 kaufte man in Wien eine größere Glocke. Leider sind diese ersten Glocken nicht mehr hier. Mit dem Bevölkerungszuwachs wurde die Kapelle bald zu klein, und so ließ der Grundbesitzer Johann Graf von Batthyány diese einzigartige klassizistische Kirche aufbauen. Sie wurde 1816 vom Fünfkirchner Domherrn Anton Juranics eingeweiht. Ihre Schutzpatronin ist die Hl. Elisabeth aus Türingen. Die mit Blech bedeckte schöne Halbkugelkuppel ist schon von fern her sichtbar. Das Durchmesser des Kircheninneres ist 13,30 m, die Höhe 18 m. Die vier neogotischen Fenster sind 93 cm breit und 250 cm hoch. Früher standen neben dem Hauptaltar auch zwei Nebenaltäre. Über dem Hauptaltar hängt ein großes Gemälde, das die Hl. Elisabeth von Thüringen beim Almosenverteilen zeigt. Die Kuppelfreske stellt die Geschichte in Bethlehem dar. Über dem Altar ist an der Kuppel ist die Hl. Dreifaltigkeit zu sehen, am unteren Rand der Kuppel die Symbole der Evangelisten. Vom Altar links steht die Statue der Hl. Jungfrau Maria. Sie wurde von der Familie Blum als Dank gestiftet, weil ihr Sohn, der Lehrer geworden ist, mit seinen Schülern unversehrt geretett werden konnte, als ihr Schiff auf der Donau explodierte. Rechts vom Altar steht die Staute des Jesukindes. Über dem Eingangbereich ist die Orgelempore. Der Haupteingang der Kirche blickt auf die Strasse, der Turm schließt sich an der östlichen Seite an die Kirche an. Er ist 38 m hoch, der Helm ist aus rotgemalten Blech verfertigt. Hier wurden die zwei Glocken der Kapelle untergebracht, zu denen man 1844 in Fünfkirchen eine Dritte gießen ließ. Diese befindet sich noch immer im Turm. Ihr Gewicht ist 448 kg. Die zwei Älteren wurden während des Ersten Weltkrieges zum Kriegszwecken eingeschmolzen. 1926 kaufte die Geimeinde in Fünfkirchen wieder eine Glocke, die 64,5 kg wiegt. Diese wurde bis zum Zweiten Weltkrieg als Schulglocke gebraucht. Vom Turm links, bzw. rechts befinden sich zwei kleinere Räumlichkeiten. Die eine ist die Sakristei, die andere führt zu den Turmtreppen. 1958 wurde das Kuppelblech erneuert, und die früher rote Kuppel bekam graue Farbe. Die Renovierung des Turmhelmes fand 1962, die der Kirche 1961 statt. Das Altarbild und die zwei Kuppelfresken wurden von dem Fünfkirchner Kunstmaler Ernő Gebauer restauriert. Der Maler der Symbolen war József Őry. Während der Renovierungszeit entfernte man die Seitenaltäre und gleichzeitig errichtete man das Heilige Grab unter dem Altar. Die Kirche ist in den 80er Jahren vom Landesamt für Denkmalpflege unter Denkmalschutz gestellt.
Das Kellerdorf Um die Bewahrung des einheitlichen Dorfbildes der im 18. Jh. entstandenen ungarndeutschen Gemeinde sorgte die 1992 verabschiedete Verodnung über den örtlichen Bauschutz. Als Grund des örtlichen Schutzes der Werte der Volksarchitektur entstand 2001 eine Studie über den Schutz des kulturellen Erbes in Palkonya. Diese registrierte in einer Liste die einzelnen schutzwürdigen Wohn- und Wirtschaftsgebäude des Dorfes. Die Studie ist unter dem Menüpunkt "Schutz des Kulturerbes“ zu lesen und herunterzuladen. |

